Ich frage mich manchmal, was im Ramadan für uns Muslime wichtiger ist: Das Essen oder das Nicht-Essen? Es scheint, als ob das Essen an immensem Wert gewinnt. Nicht weil wir nichts essen dürfen. Die Iftar´s werden aufwendiger gestaltet als ein normales Abendessen. Bis zum Iftar gibt es ein eigenartiges Gefühl in uns was von Hunger, Leichtigkeit, Nachdenklichkeit und einer verbesserten seelischen Empfängnis geprägt ist. Letzteres ist meines Erachtens überhaupt erst der Hauptgrund, warum Allah uns hungern lässt, denn er hat nichts von unserem Hungern. Nach dem Iftar merken wir mit vollem Bauch, das das Gefühl der verbesserten seelischen Empfängnis dem Völlegefühl des Magens gewichen ist. Als ob der Iftar einen herunterzieht, bzw. wir uns von einer unbeschreiblichen Ebene hinab gegessen haben. Read the rest of this entry »
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