Ich sprach, doch nur leere Worte
Ich sprach, doch nur in die Leere
Ich eilte, doch nur in dir Irre
-und die Liebe ruft aus der Ferne
Leere worte waren es die aus meinen Lippen das weite suchten.
Leere worte, an denen ich zu hingen schien, zu glauben schien, zu wahren schien.
Leere worte, die ich zu füllen suchte, doch vergeblich war es und ich sprach in die Leere.
An die Leere wandte ich jedes Wort, erhob meine stimme mit jedem Wort, suchte nach Regung- nach jedem Wort.
Wie konnte es nur sein, das ich nicht entkam, aus der leere, die meine Worte zu umarmen scheint?
Wie ein Baum auf einem Hügel, einsam und verlassen mit verwelkten Blättern, an dem die sonne selten scheint. Das Leid des Herzens vergeht auch nicht an diesem Ort, und doch kann ich nicht fort.
Zu leiden, ist dies mein wesen? Wessen leid ertrag ich hier, wenn ich mir doch selbst so fremd erschein? Bin ich es nicht der die leeren Worte sprach? In die Leere, war ich es nicht der sprach?
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Ist es nicht gerade die Vernunft, die sich Allzugerne von dem, was sie erkennt, irreleiten lässt? Doch die Hoffnung, ist sie nicht unsere Liebe, die sich um ihrer selbst willen, in jeder Situation und den Umständen, die alle gegen uns zu sein schein, jedesmal aufs Neue sich selbst von neuem erschafft? Der Phönix ist es nicht leid, aus den Trümmern der Leidenschaft, in der sich die Asche der Hoffnung verbirgt, empor zu heben, und uns zu tragen. In eine Zukunft, die fern von dem Begriff des Absurdum ist. Fern von jedwedem Urteil. Denn zu richten ist das Privileg jener, die an Gerechtigkeit glauben. Diese Gerechtigkeit erfüllt unser Wesen mit Hoffnung. Und der Tag, an dem die Schuldigen gerichtet werden ist nicht fern.
Und am Ende schließt sich der Kreis, und die Vernunft wird sich beugen der Entschlossenheit, denn die Hoffnung ruht auf Gerechtigkeit.
Solange die Gerechtigkeit nicht seinen wahren Platz einnimmt, wird die Vernunft der Sklave der Unmündigen sein, die die Lügen der Ungerechten zu ehren pflegen.
Von Ayon