Ein Freiheitsmärchen
Vor langer Zeit gab es eine Stadt. Viele hielten sie für eine Oase, weil sie schön war und es rings um die Stadt keine anderen Menschen gab. Nur ein paar Berge und karges Land. Doch in dieser verträumten Stadt trügte der Schein, denn von weitem hörten Mensch und Tier die Bewohner streiten. Die Bewohner hatten nämlich ein scheinbar nie enden wollendes Streitthema: Die Freiheit des Menschen! Tag ein Tag aus trafen sie sich auf dem Marktplatz und legten los. Die Tiere, allen voran die Vögel, lauschten ihnen gespannt zu. Dieser Streit hatte die Stadtbewohner so sehr gespalten, dass sie sich mittlerweile auch optisch unterschieden. Sie hatten sich in zwei Lager getrennt, während die eine Gruppe sich durch ihre Rucksäcke unterschieden hat. Sie trugen immer Rucksäcke, die sie nie ablegten. Die angesehensten unter ihnen trugen die größten Rucksäcke.
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Aus dem Buch vor mir baue ich mir ein Schloss. Es ist ein Schloss, wie kein König es sich je erträumen konnte. Man kann nicht erkennen, ob es nach links und rechts ein Ende hat, ebenso nach oben und unten. Vor dem Schloss tummeln sich eine Menge Menschen. Einige versuchen krampfhaft, das Schloss mit Erde zu bedecken und das mit bloßen Händen. Viele ziehen vorbei, ohne das Schloss zu bemerken.
Das Schloss hat viele Fenster aus denen Menschen herausschauen. Abgesehen davon, das einige seltsame Trachten tragen, sehen sie allesamt glücklicher aus, als die Menschen vor dem Schloss.
Ich entschließe mich durch das riesige und verschlossene Tor reinzugehen, auf welchem steht: Anno 632. Da fällt mir noch das Schloss-Schild auf: „Dieses Schloss gehört seinem edlen Besitzer. Er beschützt es, und er kennt alle Besucher, Bewohner und jene die nie Kenntnis davon nahmen. Die Bauzeit betrug 23 Jahre, doch die Vorarbeiten gehen bis auf den ersten Menschen zurück. Sein ranghöchster Architekt ist der letzte seiner Zunft.“
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Standard Podcast [14:59m]:
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Die Erde ist ein wunderbarer Ort. Insbesondere die Natur. Sie reguliert ihre Probleme selbst. Alles kommt wieder ins Gleichgewicht. Perfekter Bauherr eben.
Anders ist dass wenn Menschen Systeme erschaffen. Die Systeme produzieren unangenehme und vermehrt unerwünschte Outputs. Sogenannte Probleme. Was macht der Mensch mit diesen Problemen? Er entledigt sich diesen Dingen auf mehr oder weniger geschickter Art und Weise.
Nehmen wir mal die Atomkraft. Es ist eine umweltfreundliche Technologie. Zumindest wenn die Brennstäbe noch in Betrieb sind. Danach werden sie zu höchst problematischen Buh-Stäben. Sie müssen entsorgt werden. Doch wohin mit den munter weiter strahlenden Dingen für die nächsten tausend Jahre? Am besten weit weg. In einen Salzstollen tief in der Erde. Ob dieser so lange dem Zeug standhält und nichts raus lässt weiß man dann wenn es so weit ist. Hoffen wir das die Stäbe vorzeitig die Lust am brennen verlieren, weil keiner sie mag.
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Standard Podcast [3:10m]:
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