Gott und Mensch

(Ein Projekt von VDM e.V.)

Wer ernsthaft die Ausgangslage der heutigen “Fleischindustrie” betrachten will, kann dies nur dann ehrlich tun, wenn er zu einem besonderen Eingeständnis bereit ist: daß es keine “Industrie” von Fleisch gibt, sondern ein Räderwerk von ungehemmter Freßlust, ungeheurer Besitzgier und uneingeschränkter Blindheit. Diese drei “Zahnräder” bewegen einander in immer schnellerer Bewegung und zermahlen auf ihrem stetigen Rundumschlag ihre eigene Existenzgrundlage.

Genausowenig wie wir Menschen in riesigen Gruppen ohne Abstand nebeneinander stehen oder liegen mögen (am besten noch ohne Unterbrechung, jahrelang), ist das für die gängigen Nutztieren erträglich. Zeichen dafür sind aggressive Verhaltensmuster wie gegenseitiges Abbeißen von Ohren und Zitzen, Hornstöße außerhalb der Brunftzeit usw.
Krankheiten - oder besser ausgedrückt: Epidemien - können nur unter massivem Einsatz von Medikamenten eingedämmt werden, also von Stoffen, die über den Fleischkonsum wieder auf den Menschen zurückkommen.

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