Gott und Mensch

(Ein Projekt von VDM e.V.)

Hadsch 2006 - Erlebnisse einer Pilgerin

Ich beschreibe hier meine persönlichen Erfahrungen, Eindrücke und Gedanken. Andere Pilger haben sicherlich teils andere Erfahrungen gemacht oder beurteilen das Erlebte in ganz anderer Weise.
Lange Zeit war ich unschlüssig gewesen, ob ich mich überhaupt für diese Pilgerfahrt anmelden sollte. Bin ich denn wirklich bereit dafür? Würde ich alles richtig machen? Sollte ich danach dann das Kopftuch tragen? Wäre es nicht besser, noch einige Jahre zu warten? Eine meiner insgeheim größten Sorgen war aber die, dass ich die vorgeschriebenen Pflichten ausführen, mich das alles aber innerlich nicht berühren würde. Ich hatte Angst, wieder zurückzukommen und sagen zu müssen: „Ja, ich war dort, aber ich habe nichts dabei empfunden.” Als erst im Erwachsenenalter zum Islam Konvertierte, bin ich aufgewachsen ohne Erzählungen von heimgekehrten Pilgern oder ansprechenden Fernsehberichten und einer damit geweckten Sehnsucht, Orte wie Mekka, Medina und Arafat selbst auch zu besuchen. Die immer wiederkehrenden Meldungen von schrecklichen Unfällen und die Bilder von dem Gedränge der Menschenmassen haben mich zusätzlich abgeschreckt. Sicher, die Hadsch zählt zu den Pflichten eines Muslims, aber ich hatte eigentlich nicht vor, in absehbarer Zeit diese Reise zu unternehmen. Als sich mir nun ohne mein Zutun die Gelegenheit bot, an der Pilgerfahrt teilzunehmen, zögerte ich darum zunächst. Schließlich überlegte ich mir: Jetzt kann ich die Hadsch machen. Wer weiß, was nächstes oder übernächstes Jahr sein wird? Also habe ich mich doch angemeldet und ich habe es nicht bereut.
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Ronda, atemberaubende Aussicht mit beruhigender Hintergrundmusik.

Ronda ist eine der Städte, die zwischen Realität und Legende schwankt. Einst durch ihre geografische Lage abgelegen, Stadt der Stierkämpfer und Banditen und Ziel verschiedener Menschen, die von ihr fasziniert waren, ist Ronda heutzutage eine lebendige Stadt in einer wichtigen Gegend von Malaga, wo man eine Vielzahl an Monumenten besichtigen und geniessen kann. Die Gastronomie, Fiestas und die Atmosphäre tragen dazu bei, dass sich der Mythos in dieser Stadt noch verstärkt.

Puente nuevo (die Neue Brücke) de Ronda
Diese großartige Arbeit von Ingenieuren wurde in der 2. Hälfte des 18. Jh. konstruiert. Es ist der beste Platz um den Besuch in Ronda zu beginnen.

Eine schöne Aufnahme mit Vogelgezwitscher, zur Entspannung und Stressabbau


 
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Dieses Gedicht schreibe ich direkt nach einem tavaf.
Jedes Jahr ob hadsch oder umrah,
teilen millionen Menschen bei dir mit Allah ihren Kummer.
Nichts kann ersetzen deine Anziehungskraft.

a Mal a Mal a
Dem Betrachter wird eins sofort klar.
Deine Form drückt aus Bescheidenheit.
Doch die Luxushotels vor dir drücken aus Eitelkeit.

 
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Ja, es war eine wirklich tolle Zeit in Mekka und Medina. Vor etwa 2,5 Jahren habe ich diese heiligen Orte zuletzt besucht, aber diesmal sollte es etwas ganz Besonderes werden.

Angekommen in Amman/Jordanien habe ich in einem Hotelzimmer meinen ihram angezogen. Ein Gewand, dass aus zwei ungenähten Tüchern besteht und dem Betrachter den sozialen oder kulterellen Status des muhrims (derjenige, der im ihram-Zustand ist) nicht verrät. Doch zuvor habe ich eine Ganzkörperwaschung (ghusl) vollzogen, die Fingernägel geschnitten und mich in einen super extrem hygienischen Zustand begeben. Clean, clean, super clean. Doch das eigentliche, was auf dieser Reise, auf dieser Umrah, gecleant werden soll ist das Herz. Das Herz, welches durch die weltlichen Begierden und vergänglichen Werte und Ziele an Glanz verliert, ja sogar die Finsternis unserer seelischen Abgründe widerspiegelt.

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mein Gespräch in der Moschee mit Mustafa Abi über Ali Schariati.

 
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Schaima unterhält sich mit ihrer Mutter über die Sure Ikhlas. Kinder sollen die Suren nicht nur memorieren, sondern auch verstehen…

 
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Während diese Momente sichtbar leise, aber voller Spannung vergehen und die Umgebung des Klassenraums ein Wald wurde, in dem der Hase immer weiterlief und die Wölfe blitzten und fauchten, vernimmt man plötzlich ein leises Etwas. Erneut hört unser Hase Olja und auch wir von irgendwoher ein bekanntes liebliches Surren von Fleiß – Bienen. Bienen! Überall Bienen!! Um der Jagd endlich ein Ende geben zu wollen, springt der Hase wie betäubt hoch hinauf und dann noch einmal hoch hinauf auf einen Ast, wo er das große Bienenkorb sah und zerschlägt es im Sprung unter seinen Pfötchen. Ein ganzes Bienenreich, trifft damit die Wölfe und bewirkt, dass die Wölfe von den noch aggressiveren Bienen attackiert und geschlagen werden, in Rauch und Nebel aufgehen und von ihnen keine Spur, auch nicht von ihrem Pelz, bleibt. Alles bleibt stehen, auch sie hält an und ich. Auf einmal wurde alles ganz langsam und war vergangen. Read the rest of this entry »

 
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Der Hase jedoch erkennt die Narren in ihrer Torheit und schert sich einen Teufel um sie. So sehr das Gespräch sich anhäuft, so sehr häufen sich die aggressiven Sekrete von Speichel und Spucke an, so sehr platzt es aus den Wölfen heraus!
Sie treffen jedoch keine Rührung im Hasenherzen, denn der Hase weiß, was kommen wird, denn es bleibt immer dasselbe, denn man ist doch in der Frischbelüfteten Natur.
Das führende Objekt, der Wolf, jault und bellt mit seinen Aasgeiern, und wendet sich nun doch scheinbar fort. Auch die anderen Wölfe begeben sich in Stellung.
Wölfe sind so hinterlistig, dass man kotzen könnte! Read the rest of this entry »

 
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