
Wer ernsthaft die Ausgangslage der heutigen “Fleischindustrie” betrachten will, kann dies nur dann ehrlich tun, wenn er zu einem besonderen Eingeständnis bereit ist: daß es keine “Industrie” von Fleisch gibt, sondern ein Räderwerk von ungehemmter Freßlust, ungeheurer Besitzgier und uneingeschränkter Blindheit. Diese drei “Zahnräder” bewegen einander in immer schnellerer Bewegung und zermahlen auf ihrem stetigen Rundumschlag ihre eigene Existenzgrundlage.
Genausowenig wie wir Menschen in riesigen Gruppen ohne Abstand nebeneinander stehen oder liegen mögen (am besten noch ohne Unterbrechung, jahrelang), ist das für die gängigen Nutztieren erträglich. Zeichen dafür sind aggressive Verhaltensmuster wie gegenseitiges Abbeißen von Ohren und Zitzen, Hornstöße außerhalb der Brunftzeit usw.
Krankheiten - oder besser ausgedrückt: Epidemien - können nur unter massivem Einsatz von Medikamenten eingedämmt werden, also von Stoffen, die über den Fleischkonsum wieder auf den Menschen zurückkommen.
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Stellen sie diese Frage! Oder fragen sie besser: „Was kann denn ein Mensch schon leisten?“
Jeder sollte sich selbst diese Frage stellen: „Reicht denn eine Rose aus, um den Frühling herbeizuholen?“, oder „Was kann denn ein Mensch schon leisten und verändern?“
Diejenigen, die auf die Antwort neugierig sind, sollten das Leben von Muhammad (s) betrachten, der als Segen für die ganze Menschheit entsandt wurde. Er war wie eine Rose, dessen Geruch Jahrhunderte überdauerte und selbst uns erreichte. Er wird deshalb auch „die Rose von Medina“ genannt, die mitten in der Wüste aufblühte. Eine Rose, die der zu einem Dornfeld verwandelte Welt den Frühling verkündete.
Es ist klar, eine besondere Art von „Rosenspross“, war er. Denn die Offenbarung antwortete auf die Frage: „O Allah mein Erzieher, warum hast Du ausgerechnet mich auserwählt?“, wie folgt: „Denn du hast einen überwältigenden Charakter!“ Diesen Rosenspross hat Allah auserwählt. Er wurde in den Händen Gabriels, dem Offenbarungsprojekt entsprechend, erzogen. Die Offenbarung hatte für diese Rose zwei Missionen: Bekannt machen und Errichten.
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Die Geschichte um Freud und Leid ist eine ganz besondere..
Sie erinnert mich immer an das Schaukeln.. Mal am Tag und Mal in der Nacht..
Am Tag ist es ein der Sonne Entgegenschaukeln.. Man wippt zuerst hin und her, setzt dann die Beine ein, gewinnt an Schwung und irgendwann schafft man es, die Wolken zu berühren.. Wenn man besonders viel Glück hat, erreicht man die Sonne.. Sie fängt an, einen zu kitzeln. Es überkommt einen ein befreiendes Lachen und man fühlt sich so frei wie ein Vogel. Am höchsten Punkt dann plötzlich möchte man herunterspringen von seinem Thron und das Fallen geniessen
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Ich fliege mit Lichtgeschwindigkeit auf Gleisen, blicke hinunter und sehe auf dem glänzenden Stahl mein Antlitz.
Ein Blick über meine Schulter in slow motion verrät mir, dass meine mass customized Apokalypse dicht hinter mir ist.
Allein beim Aussprechen seines Namens dürste ich nach der großen Begegnung, nach der Begegnung fern von Raum und Zeit.
Malakul Maut ist derjenige, der dir ins Gesicht schaut, während er dir die Seele raubt, eigentlich nicht beraubt, weil doch Allah ihm dies erlaubt. Trotz dieser Sehnsucht habe ich Angst bekommen, welche mir die Sehnsucht hat genommen.
Also tauche ich in die Schiene ein und fliege in die Materie von Edelstein hinein. Nun frage ich mich wohin diese Schiene führt und wann Malakul Maut mich endlich berührt.
Am Ende der Schiene steht seine prachtvolle Gestalt und nichts außer Allah gibt mir in diesem Moment einen Halt.
Ein Automatismus bedingt durch meinen Lifestyle wird aktiviert und die Worte „La ilaha illallah“ werden durch meine Zunge rezitiert.
Mein Körper vibriert, vibriert und vibriert und wird von Malakul Maut endlich ins Jenseits navigiert.
Von Dschunaid Salam, 25.04.2009, 18:48:50 Uhr, Diesseits
Stellen sie diese Frage! Oder fragen sie besser: „Was kann denn ein Mensch schon leisten?“
Jeder sollte sich selbst diese Frage stellen: „Reicht denn eine Rose aus, um den Frühling herbeizuholen?“, oder „Was kann denn ein Mensch schon leisten und verändern?“
Diejenigen, die auf die Antwort neugierig sind, sollten das Leben von Muhammad (s) betrachten, der als Segen für die ganze Menschheit entsandt wurde. Er war wie eine Rose, dessen Geruch Jahrhunderte überdauerte und selbst uns erreichte. Er wird deshalb auch „die Rose von Medina“ genannt, die mitten in der Wüste aufblühte. Eine Rose, die der zu einem Dornfeld verwandelte Welt den Frühling verkündete.
Es ist klar, eine besondere Art von „Rosenspross“, war er. Denn die Offenbarung antwortete auf die Frage: „O Allah mein Erzieher, warum hast Du ausgerechnet mich auserwählt?“, wie folgt: „Denn du hast einen überwältigenden Charakter!“ Diesen Rosenspross hat Allah auserwählt. Er wurde in den Händen Gabriels, dem Offenbarungsprojekt entsprechend, erzogen. Die Offenbarung hatte für diese Rose zwei Missionen: Bekannt machen und Errichten.
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Das arabische Wort “Zafer“ ist ursprünglich ein militärisches Wort, welches nur im Fall eines Krieges über das Siegen oder Triumphieren etwas aussagt.
Auch das Wort “Quital“, ist ein militärischer Begriff, es trägt die Bedeutung von “Krieg“.
Der Begriff “Dschihad“ hingegen ist kein militärischer Ausdruck. Er bezeichnet den innerlichen Prozess eines Gläubigen, der auf Allah vertraut, und sich als Zeichen dieses Vertrauens mit allem, was in seiner Macht steht, dafür einsetzt. In der islamischen Wissenschaft jedoch drückt Dschihad “die Aufhebung aller Hindernisse aus, die zwischen Mensch und Islam stehen“.
Das Wort “Nasr“, welcher Hilfe bedeutet, ist kein militärischer Ausdruck. Wenn es jedoch im militärischen Bereich verwendet wird, dann nur im übertragenen Sinne.
Der Begriff “Fath“ ist auch kein militärischer Ausdruck. Es bedeutet “Öffnen”.
Im Qur´an wird das Wort Zafer als Kriegsbegriff mit der Bedeutung “Sieg“ nur ein einziges Mal verwendet (vgl. 48:24)
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Allah “ist dem Menschen näher als seine Halsschlagader” (50:16). Gerade darum weiss Er, was und mit welchen Argumentationen und Motiven das Ego dem Menschen zuflüstert.
Dadurch wird zum Ausdruck gebracht, dass durch das Opfern nicht Allah sich dem Menschen, sondern der Mensch sich Allah nähert. Wer fernab von seiner Lebensader lebt, lebt erst recht weit entfernt von Allah. “Von seiner Halsschlagader fern sein” heißt, seiner Selbst fern zu sein. Seiner Selbst nahe sein, heißt darum, “Allah nahe zu sein”.
Das, was dem Menschen näher als seine Halsschlagader ist und dem sich alle Blutgefäße öffnen, ist das Herz.
Das Herz ist mehr im Inneren, mehr im Zentrum. Die Halsschlagader ist ein Weg, der sich dem Herzen öffnet. Nicht Allah ist auf dem “Weg” oder ein “Wegbeschreiter”, sondern Allah ist im Zentrum, im Zentrum des Lebens und des Daseins. Derjenige, der auf dem Weg ist und als Wegbeschreiter gilt, ist der Mensch. Mal entfernt er sich und Mal nähert er sich. Gesetzesgemäß ist sein Ursprung bei Ihm und seine Rückkehr zu Ihm.
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Solange ich denken kann, so lange beschäftige ich mich schon mit Religionswissenschaften, und solange ich denken kann, begegne ich in den Texten der Formulierung „muttefekun aleyh“ (etwas, worüber Einigkeit herrscht), und genauso häufig oder sogar noch mehr dem Ausdruck „muhtelefun fih“ (etwas, worüber keine Einigkeit herrscht). Unsere Quellen überliefern neben den Meinungen, die von der Mehrzahl der Gelehrten geteilt wurden, auch solche Ansichten, die mehrheitlich nicht geteilt wurden. Wenn Sie wüssten, mit welchem Selbstvertrauen sie dies tun!
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Auf der ganzen Welt mangelt es nicht an guten Menschen, im Gegenteil: Ihre Anzahl ist nicht zu unterschätzen und bildet eine beachtliche Summe, denn der Mensch ist im Kern seines Wesens gut.
Es herrscht jedoch Mangel an „aktiv-guten“ Menschen, weil die meisten der Guten „Passiv-Gute“ sind. Die Zahl der „Aktiv-Guten“ unter den Guten ist minimal. Wir können „passiv-gute“ Menschen auch so kennzeichnen: „Menschen, die nur zu sich selbst gut sind.“ Da sie passiv sind, gilt ihre Sorge nicht der Verbreitung des Guten, und so leisten sie auch keinen Beitrag zu dessen Vermehrung.
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Es ist wahr: Ein guter, aber gleichzeitig passiver Mensch ermutigt nur den schlechten, dafür aber aktiven Menschen. Das heißt also, dass durch die passiven Guten das Schlechte größeren Gewinn erzielt als das Gute. So sind sie, ohne es zu wollen, gewissermaßen ein Bonus für den Ansporn der aktiven Schlechten, denn letztendlich wird durch sie nicht so sehr das Gute, sondern eher das Schlechte vermehrt. Der beste Weg, um dem vorzubeugen, ist, den passiven Guten zu einem aktiven Guten werden zu lassen.
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