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Gott und Mensch » Blog Archive » Mein Erbe für die Gesellschaft !

Gott und Mensch

(Ein Projekt von VDM e.V.)

Es ist sehr kalt in der U-Bahn… Ich ziehe meine Mütze an, binde meinen Schal um und laufe schnell die Treppen hoch. Meine Augen folgen den Pfeilen, die mir den Weg zeigen. Überall wo ich hinsehe sind Menschen…

Ich laufe mit den Menschen und durch die Menschenmengen, um meinen Zieladresse zu erreichen. Einige Leute haben es eilig, wie ich. Ich muss rechts nach oben in Richtung Schildergasse. Der trockene Wind ist schneller als der Rolltreppe. Ich bin unterwegs zu einem Klavierhändler, der sich am Appellhofplatz befindet. Draußen muss ich noch langsamer und vorsichtiger laufen, weil die Straßen immer noch voller Schnee, Matsch und dadurch sehr rutschig sind. Obwohl es von Winterdienst überall mit Salz gestreut wird, ist es gefährlich. Jetzt bin ich in der Opern- Passage vor dem Klaviergeschäft. Im Vergleich zu anderen Geschäften sind hier die zuständigen Verkäufer gegenüber ihren Kunden sehr nett und freundlich. Das Klavier, das gestern von meiner Tochter ausgewählt wurde, liegt schon längst zum Abholen bereit. Die Verkäufer haben für den Transport ein Taxi bestellt und mir gebeten, ob ich eine Tasse Kaffee trinken möchte…

Wow, das Taxi ist schon da, um ehrlich zu sein so schnell habe ich es nicht erwartet, ausgerechnet bei dem Wetter. Die zwei Kartons habe ich mit Hilfe der Verkäufer schön in den Kofferraum verstaut. Ich fühle mich so glücklich wie ein Kind. Gerade wo ich meinen Sicherheitsgurt abschließen möchte, sehe ich auf einmal die Türkische Zeitung an der Fahrer Seite. Nach einer heimatlichen Begrüßung fangen wir an, uns zu unterhalten. Ich merke die Neugier des Fahrers, worauf ich ihm während der Fahrt erzähle, dass ich das Klavier für meine Tochter gekauft habe, um ihre Talente zu unterstützen und zu fördern. Dies war für uns eine schwere Entscheidung gewesen. Er hört mir zwar interessiert zu, aber die Entscheidungserinnerungen lenken mich ab und trennen mich von der Unterhaltung. Ich ziehe mich zurück und beschäftige mich mit meinen eigenen Gedanken…

Ich habe ein komisches Gefühl im Bauch. Ja, es ist ein teueres Instrument, kein Spielzeug und die Kosten machen mich etwas skeptisch. Was wäre, falls meine Tochter nach ein paar Monaten keine Lust mehr hat, mit dem Klavier zu spielen, würdest du dann irgendwo im Keller diese große und teure Ding mit demselben Spaß verstauen?

Nein!

Wie würde ich überhaupt reagieren, wenn so was vorkommen würde?

Nein!

Ich möchte gar nicht anfangen mit „Wenn’s“ Fragen, weil ich die schon hinter mir habe. Was es um meine Absicht angeht, da liegen wir mit meiner Frau in einer Linie. Es ist eine klare Absicht und wir sind nun dabei diese zu einem guten Abschluss zu bringen. Ich sehe mich gerade in dem Außenspiegel des Taxis. Ich frage mich noch mal: „Bist du überzeugt von deine Entscheidung oder nicht?“

Natürlich, ich bin vollkommen überzeugt. Aber diese Entscheidung ist nicht so einfach für uns.

Der Fahrer holt mich mit seiner beruhigenden Stimme zum richtigen Zeitpunkt von diesem unangenehmen gedanklichen Moment heraus.

„Ich gratuliere Ihnen“ sagt der Fahrer.

Ich hole meinen gesunkenen Kopf aus dem tiefen Nachdenken heraus. Schaue überrascht hin und höre ihn neugierig weiter: „Ich finde das sehr treffend, was sie für ihre Kinder investieren. Viele Eltern benehmen sich sehr geistig wenn es um ihre Kinder geht. Entweder türkische oder arabische Familien, fast sechzig Prozent sind so egoistisch gegenüber ihren Kindern. Sie lieben Geld mehr und mehr, um Ihre eigene Gier zu ernähren. Wenn es um die Zukunft unserer Kinder geht, wenn wir für die Talente unseren Kindern investieren, müssen wir nicht mit schlechten Vorstellungen oder Pessimismus anfangen. Man darf nicht vergessen, wenn man für die Kinder investiert, investiert man zugleich für die Gesellschaft auch.

Gute Gesellschaften entstehen nur durch, gut und liebevoll erzogene Kinder.

Natürlich gibt es auch eine andere Variante von Eltern, sie sind unnormal großzügig gegenüber ihren Kindern. Sie geben alles was ihre Kinder wollen und auch was sie nicht wollen. Somit erreichen sie nur, dass die Kinder sich nur mit diesen Sachen beschäftigen, damit Sie ihre Ruhe genießen können. Ich weiß nicht, ob ich diese Haltung mit Liebe und Zuneigung benennen kann, aber eins ist klar, sie vergiften ihre eigenen Kinder. Keine Sache auf dieser Erde kann die Liebe der Eltern ersetzen.

Wenn der Vater mehr als acht Stunden am Tag arbeitet und die Mutter kaum Zeit für die Kinder hat, wie können die Eltern ihre Kinder gut einschätzen, wenn sie mit Ihnen nicht genug Zeit verbringen. Manche Mütter sind zu Hause, aber das ändert auch nichts an der Tatsache. Sie sind sehr engagiert mit ihren Frauentreffs oder sind mit ihren TV-Serien beschäftigt. Sie lassen Ihren Kindern nach Liebe hungern. Also die Kinder sind wie ein Rosengarten ohne Gärtner.

Entweder schränken sie ihre Kinder zu sehr ein oder sie versäumen es ihre Kinder zu umgeben. Die meisten Eltern finden den Mittelweg leider nicht, weil sie nicht wissen „Wie?“.

Sie lassen ihre Kinder ohne Liebe wachsen. In solchen Situationen kann man das Kindergeld als Abwrackprämie betrachten, damit die Eltern ihre Kinder verschrotten können. Was können denn die Eltern auf dieser Welt ihren Kindern außer Ihrer Liebe anbieten. Was bieten sie ihren Kindern eigentlich an?

Gar nichts oder alles! Na ja, natürlich das Geld, dass sie in der beraubten Zeit ihrer Kinder verdient haben.“

Ich unterbreche seine Rede. Diesmal mit Stolz und Überzeugung:

„Ja, vielen Dank, sie haben vollkommen Recht. Genau mit diesen Aspekten, was wir planen oder was wir kaufen rechnen wir immer Kinder mit. Oh, wir sind schon da. Hier rechts können Sie bitte parken.“

Der Fahrer hilft mir sogar das Klavier nach oben zu tragen. Ich bedanke mich herzlich bei ihm und bezahle die Fahrtkosten.

Ich mache die Treppentür zu und schliesse die Wohnungstür auf.

Hier ist meine Welt. Meine Familie ist meine Welt und hier finde ich meine Ruhe. Ich betrete die Wohnung ein und werde mit einem freundlichen Lächeln von meiner Frau empfangen. Dieser Empfang wird noch mit fröhlicher Begrüßung von meinen Kindern gekrönt. Wir haben unsere Wohnung so eingerichtet, damit jeder zu einer guten Stimmung kommt und dass jedes Familienmitglied sagen kann: „ Ja, das ist unsere Wohnung“. Es ist eine familienfreundliche Wohnung, welches nicht nur nach Papas oder Mamas Geschmack eingerichtet worden ist. Wenn ich Feierabend habe, dann möchte ich schnell wie möglich nach Hause. Wenn der Unterricht von meiner Tochter endet, dann begeht sie sich auch blitzschnell zur Bahnhaltestelle, um so schnell wie möglich zu Hause zu sein. Meine Kinder sind meine Schätze, die ich von unserem Herrn geschenkt bekommen habe. Sie sind ein Zeugnis von meinem Herrn, für die Liebe zwischen meiner Frau und mir. Sie sind uns sehr wichtig. Sie sind unsere Erben, die wir dieser Gesellschaft hinterlassen werden.

Mit diesen Gedanken schaue ich meine beiden Töchter an und sehe in ihre voller Glücklichkeit strahlenden Augen. Meine Frau sieht besonders glücklich aus. Ich erzähle Ihr von meiner Fahrt und von meinen Gedanken. Sie ist auch überrascht von der Unterhaltung, den ich mit dem Fahrer geführt habe.

Innerhalb einer Stunde habe ich das Klavier mit Hilfe meiner Kinder zusammenmontiert und aufgestellt. Endlich ist das Klavier bereit, für meine Tochter, damit sie ihre ersten Noten darauf spielen kann. Nach einem glücklichen und gemeinsamen Abend schließe ich meinen Augen und beende zugleich meine Gedanken…

Aber nur vorübergehend…

 
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2 Comments

  1. Musti
    15:23 on März 1st, 2011

    Das ist echt der Hammer was da oben steht!
    Respekt :)

  2. Emine
    19:23 on März 14th, 2011

    Ich finde das mit der Abwrackprämie ganz toll! Aber irgendwie leiden die Texte an zu viel Vernunft…