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Gott und Mensch

(Ein Projekt von VDM e.V.)

Gleis 2 Bahnhof Sterkrade -Ich saß tatenlos an einem Sitz auf dem Bahnhof. Um mich wahren viele Menschen, doch ich nahm sie kaum war. Wie benommen saß ich da, wusste nicht was ich tat, tun sollte. Es sah so aus als würde es gleich regnen. Es war als hörte ich ein Donnern in der Ferne.
Ich wollte gerade aufstehen als ein Zug der vorbeifuhr mich überraschte. Es war so schnelle, dass seine Druckwelle mich zurück auf meinem Sitz schleuderte. Alles bebte. Die Zeit schien still zu stehen. Mir war als fuhre der Zug in Zeitlupe an mir vorbei. Heute noch kann ich mich an jedes Detail an dem Zug erinnern. Das glitzernde Blech des Zuges, die Funken die aus den Gleisen kamen, das ohrenbetäubende Geräusch einem Geschrei ähnlich und der Name des Zuges „IC 233“. Noch heute frage ich mich wo die ganzen Menschen auf dem Bahnhof waren. Ich stand da alleine, vielleicht habe ich sie bei meinem ganzen Schrecken auch ganz vergessen. Ich wurde von der Druckwelle gegen meinen Sitz gestoßen und Unfähig vom Schrecken aufzustehen. Ich sah wie der erste Waggon an mir vorbeifuhr. Ich sah eine Mutter und einen Vater dort drin.

Sie freuten sich ihres Kindes das erst vor kurzem geboren ist. Der Vater nahm das Kind auf seine Arme und man merkte er was der glücklichste Mensch in diesem Zug. Seine Tränen rannen ihm über seinen bärtigen Wangen auf seinen Schoß. Die Mutter guckte seinen Ehemann mit Verständnisvollem Blick an und wischte ihm mit ihrer Hand die Tränen ab. Es war ein junges Paar und die Szene erregte in mir eine tiefe Geborgenheit. Es war als kannte ich diese Szene, als hätte ich sie schon vorher erlebt und ich merkte wie auch aus meinen Wangen die heißen Tränen flossen. Ich erinnerte mich an meine Mutter und meinen Vater, die ich seit langem nicht gesehen und mich zuletzt von ihnen mit einem Streit getrennt hatte. Es tat mir Leid. Auch wenn der Zug vor meinen Augen nur langsam sich fortbewegte endete mit dem Waggon auch die Szene und ich fand mich vor einer anderen. Ich sah 3 kleine Kinder. Es waren zwei Brüder und eine Schwester. Sie lachten und spielten zusammen, scherzten und freuten sich ihrer Kindertage. Nicht weit von ihnen standen die Eltern. Immer auf der Hut sie zu beschützen und vor Gefahren zu hüten. Bereit für sie ihr Leben zu geben. Es war eine Szene voll Wärme. Ich sehnte mich an meine Kindertage, die Tage an denen ich ohne Probleme durch das Land streifte. In Wäldern mit meinem Bruder Abenteuer erlebte. Die Tage wo wir uns Baumhäuser bauten, wo unsrer Mutter uns am Abend zu sich rief. Uns vor dem Schlafen Geschichten vorlas und uns Kakao zum trinken gab. Ach warum musste ich auch wachsen. Wo waren die unbeschwerten Kindertage. Auch die Szene ging an mir vorbei und der nächste Waggon eröffnete sich mir. Ich sah einen Jugendlichen, einen Rebell, der sich von niemandem was sagen lässt. Der seine Eltern wohl nicht mehr braucht oder jedenfalls so tut als würde er sie nicht brauchen. Ein Jugendlicher erträgt die Zärtlichkeit ihrer Mutter nicht und schämt sich für sie. Er verlässt seine Eltern und Geschwistern, entfernt sich von ihnen und geht um alleine zu sein. Der Waggon endet und die Szene auch. Im nächsten Waggon sitzt ein junger Mann alleine auf einem Sitz. Vor sich ein kleiner Notebook, schreibt er erschöpft von der Arbeit, noch die letzten Erledigungen. Ich vermutete, dass er alleine lebte. So wie ich damals zu meiner Studienzeit. Ich hatte die Trennung von meinen Eltern als etwas sehr schönes angesehen. Anfangs genoss ich auch die Freiheit, die sich mir bot. Vor allem konnte ich mich in Ruhe auf meine Klausuren vorbereiten. Niemand konnte mir sagen was ich tun sollte und was ich zu unterlassen hatte. Ich fühlte mich gut. Ich war Frei, doch war es wirklich Freiheit nach der ich mich sehnte wusste ich nicht. Konnte Freiheit wirklich alles lösen fragte ich mich dann immer wieder in meiner Einsamkeit. Die Menschen waren zu dieser Zeit freier als in allen anderen Zeiten, doch waren wir Menschen auch glücklich? Die moderne versprach uns Freiheit und Individualismus, aber versprach sie uns auch Glück? Haben wir uns in die Einsamkeit geritten bei dem Bestreben Frei zu sein?
Nach einiger Zeit sehnte ich mich nach der Fülle des Hauses. Ich wollte nicht alleine in meiner Gedankenwelt gefangen sein. Ich wollte nicht tief vergraben in meinen Problemen ersticken. So hatte ich die Wahl getroffen zu heiraten und der Einsamkeit so ein Ende zu bereiten. Anfangs war die Heirat ganz schön. Ich war frisch verliebt und nahm die Schwierigkeiten konnten mich nicht erschrecken, doch die Probleme wollten nicht aufhören und die Liebe zwischen meiner Frau und mir schien sich immer mehr zu verringern. Nun hatte mich die Ehe auf diesen Bahnhof gebracht, wo ich versuche allein zu sein und über meine Probleme nachzudenken. Denn mein zu Hause fand ich nicht die anfängliche Freude und versuchte sie draußen zu finden. Doch auch meine Freunde zeigten mir die kalte Schulter.
Es ging ein Waggon weiter. Dort saß ein alter Mann. Mit feuchten, leeren Augen schaute er in die Gegend. Sein Blick ruhte auf mir. Es schien als schaute er durch mich hindurch. Dieser Blick machte mich Unruhig. Man konnte gänzlich die Einsamkeit spüren. Und auch dieser Waggon verging und es folgten Waggons mit Erde gefüllt. Und diesem folgte noch einer mit Erde und noch einer und noch einer und noch einer. Ich hatte das Gefühl das die Waggons mit Erde nie enden würden. Es schien hoffnungslos zu sein, wieder das Licht zu sehen. Doch was war das. Ich sah ein Licht. Sie war schwach doch sie war da. Die Welt war nicht dunkel, sondern schien von etwas verdunkelt zu sein. Mit Mühe stand ich von meinem Sitz auf und machten einen Schritt nach vorne. Und tatsächlich hörten die Waggons auf. Der Zug fuhr vorbei. Die Welt wurde wieder hell, alles bewegte sich wieder in ihrer normalen Schnelligkeit. Ich sah einen Baum wie er von der Wärme spendenden Sonne beschienen wurde. Sie war von unglaublicher Schönheit.
Nicht lange blieb ich dort auf dem Bahnhof. Ich kaufte die schönste Rose der Welt für die Schönste auf der Welt und ging nach Hause. Ich danke meinem Herrn für dieses Erlebnis.

Von Ethem Abdussamed

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