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Gott und Mensch » Blog Archive » Erfasse uns, oh Fasten!

Gott und Mensch

(Ein Projekt von VDM e.V.)

Erfasse uns, oh Fasten!

Wie viele von uns können sich noch vor dem Tumult des Lebens schützen? Unser Verstand ist zerstreut. Unsere Gedanken sind zerstreut. Unsere Emotionen sind zerstreut. Das Schlimmste: Unser Leben ist zerstreut.
Wir verlieren unsere innere Vollkommenheit. Das heisst, wir verlieren uns selbst. Wenn dies geschieht, kann der Mensch den Menschen, das Leben und die Dinge in seiner Vollkommenheit weder erkennen, erforschen, wahrnehmen, noch verstehen. Wir verlieren aus den Augen, dass ein Teil ein Teil ist, aber denken, es sei ein Ganzes.
Angenommen, das Teil ist das Ganze, dann ist sowohl dem Ganzen als auch dem Teil gegenüber unrecht getan. Denn wir erwarten vom Teil, dass er die Rolle des Ganzen übernimmt. Dieser Verantwortung ist ein Teil nicht gewachsen. Im Endeffekt verlieren wir die unzertrennliche Beziehung zwischen einem Teil und dem Ganzen völlig aus den Augen. Wir zerstören die vorhandende Beziehung durch unsere verwirrte und verwirrende Vorstellung. Würden wir das Teil als Teil ansehen, so würden wir nicht mehr darunter leiden, uns an die Unmöglichkeit festzuhalten, das Teil sei das Ganze, sondern die Faszination des Ganzen erkennen.Wir verstünden dann endlich, dass das “Schlechte” im Teil im Ganzen betrachtet “gut” ist.
Wir würden begreifen, dass das aus der Vollkommenheit des Ganzen resultiert, was sich als Zerfall am Teil bemerkbar macht.

Daher leben wir nur in den Tag hinein. Zwischen, „den Tag zu leben“ und „in den Tag hinein zu leben“, gibt es einen Unterschied wie zwischen Tag und Nacht.
In den Tag hinein zu leben bedeutet, die für uns “vorherbestimmte Zeit” aus den Augen zu verlieren. In den Tag hinein zu leben heisst, die Zeit, die alle Zeiten sprengt, nicht zu erkennen. In den Tag hinein zu leben heisst, sich dem Organismus hin zu geben und seine Seele auszuhändigen.
Der Weise ist das “Kind der Zeiten” und nicht das “Kind des Tages”. Diejenigen, die in den Tag hinein leben, können das Leben nicht in seiner Vollkommenheit erkennen.

Diejenigen, die das Leben in seiner Vollkommenheit nicht erkennen, sehen nicht, dass das Leben aus einer mehrstufigen Wahrheit besteht und dass die Lebensstufe, auf der sie sich gerade befinden, nur eine der vielen Lebensstufen ist.
Sie denken, dass diese eine Lebensstufe das ganze Leben darstellt. So werden sie vergleichbar mit Denen, die den Teil als Ganzes sehen, bestraft. Die Strafe ist, dass sie ihr ganzes Leben, wie einen einzigen ungesegneten Tag verbringen.
Diejenigen, die in den Tag hinein leben, werden zum Gefangenen, ja sogar zum Spielzeug der Zeit. Der Gefangene besitzt eine Seele, das Spielzeug jedoch nicht. Sie sind den Geschehnissen des Alltags ausgesetzt. Sie wechseln immer mehr von “in den Tag hinein leben” zu ” ein Leben für den Moment”. Sie benehmen sich tatsächlich wie Bakterien. Ihre Reaktionen, Liebe, Lust, Hass, Interesse, Achtung, Zärtlichkeit, Wille, Freude und Kummer sind für den Tag oder für den Moment.
Gewiss ist das die Formel, sein Leben in einen segenlosen und nutzlosen Tag umzuwandeln. Der Qur´an beschreibt die Situation dieser Menschen im Jenseits mit folgendem Dialog:
-Wie lange ward ihr auf der Welt?
-Einen oder einen halben Tag lang?

Genau das ist Segenlosigkeit, die hier gemeint ist. Man verbringt ein ganzes Leben, aber er wird wie ein ungenutzter Tag vergehen.
Nun stellt sich die Frage: Ist das Gegenteil möglich? Natürlich ist es möglich, einen Tag oder eine Nacht wie ein ganzes segenvolles Leben zu verbringen.
Der Ramadan ist die gottgewollte Gelegenheit mit der Formel, die uns zeigt, wie eine einzige Nacht sich auf ein ganzes segenreiches und ertragreiches Leben ausdehnen kann.
Der Ramadan kommt, um das, was zerstreut ist, zu einem Ganzen zu sammeln. In erster Linie lehrt er uns, uns selbst wieder zu sammeln. Er lehrt uns, unseren Verstand, unsere Emotionen und unsere Traumwelt, unsere Seele, ja sogar unseren Körper wieder zu ordnen. Der Ramadan kommt, um unsere Elemente wieder zu einem Ganzen zusammen zu führen.
Er bringt uns bei, dass die Wahrheit, die wir in Stücke gerissen haben, nicht die absolute Wahrheit ist.

Ähnlich wie das Gebet eine Übung darstellt, das fünf Mal täglich den Gläubigen an das Jenseits erinnert, stellt der Ramadan eine jährliche Übung dar.

Der Ramadan besucht uns, um uns an das Vergessene zu erinnern.
Wir vergessen in erster Linie uns selbst. Das, woran uns der Ramadan am meisten erinnert, sind wir selbst.
Seine größtes Ziel ist, das Bewusstsein des ‘Bezeugenden-Ich’s einzurichten.

Das bezeugende Ich spricht das Glaubensbekenntnis nicht nur mit der Zunge, sondern mit seinem ganzen Wesen aus.
Er ist nicht nur der Vorleser, sondern auch das Vorgelesene. Er ist nicht nur Bestätiger, sondern auch der Bestätigte. Er wird zu einem lebendigen und aktiven Wegweiser der heiligen Schrift, des Korans. Gewiss wird dann jede seiner einzelnen Zellen folgende Wahrheit ausrufen: Wir sind nicht hier, um die Welt zu beherrschen, sondern um Zeugen dieser zu sein.
Der Ramadan ist da, um uns das Verlorene finden zu lassen. Und das, was uns am meisten fehlt, ist unser Selbst.
Was gewinnt der, der sich selbst verliert?
Wie lächerlich ist es, dass jemand, der sein ‘Ich’ nicht begriffen hat, von ‘dem Seinem’ spricht.
In Wahrheit steht alles, was er als “sein Eigenes” beschreibt, nicht in seinem Besitz. Er existiert nicht, wie soll es ihm gehören? Und die Wahrheit ist: Das Fasten fastet uns. Das Fasten hält und greift uns auf. Dabei denken wir, dass wir fasten. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das auch. Denn das Fasten hält diejenigen fest, die richtig fasten. Er richtet sie auf, macht sie lebendig, bewahrt sie und ihr Bewusstsein.
Und genau deswegen heißt Fasten, sich zu fassen, sich wieder zu erfassen.
Daher werde ich keine gesegnete Fastenzeit wünschen, denn sie ist bereits gesegnet.. Möge der Ramadan uns segnen!
Mustafa İslamoğlu
Übersetzung durch: VDM eV.

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