Gott und Mensch

(Ein Projekt von VDM e.V.)

Unser Islamic Relief Mitarbeiter Hatim Schurab berichtet uns regelmäßig von der Lage in Gaza.

Mittwoch, 21.01.2009

Heute fuhr ich in einen Ort namens Dschiban El-Rayad im Norden des Gazastreifens nahe der israelischen Grenze. Ich besuchte meinen Kollegen Alaa. Er entschied sich mit Beginn der Bodenoffensive, sein Haus zu verlassen, in dem er gemeinsam mit seinem Bruder und dessen Familie wohnte. Er ging mit seiner Frau und seinen beiden Kindern. Alaa bat seinen Bruder, er solle mit seiner Frau und den Kindern ebenfalls fliehen, doch die Angriffe wurden so intensiv, dass sie das Haus nicht mehr verlassen konnten.

Alaa klingt erschöpft und er hält die Tränen zurück, als er mir erzählt, was passiert ist. Er beschreibt, wie sein Bruder, seine Schwägerin und die Kinder sich unter der Treppe versteckten, um sich vor den Bombardierungen zu schützen. Während der dreistündigen Feuerpause ging Alaas Schwägerin in die Küche, um etwas zu kochen und die Kinder gingen nach draußen. Eine Rakete traf das Haus – sie kam direkt durch das Fenster.

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Die Erde ist ein wunderbarer Ort. Insbesondere die Natur. Sie reguliert ihre Probleme selbst. Alles kommt wieder ins Gleichgewicht. Perfekter Bauherr eben.

Anders ist dass wenn Menschen Systeme erschaffen. Die Systeme produzieren unangenehme und vermehrt unerwünschte Outputs. Sogenannte Probleme. Was macht der Mensch mit diesen Problemen? Er entledigt sich diesen Dingen auf mehr oder weniger geschickter Art und Weise.

Nehmen wir mal die Atomkraft. Es ist eine umweltfreundliche Technologie. Zumindest wenn die Brennstäbe noch in Betrieb sind. Danach werden sie zu höchst problematischen Buh-Stäben. Sie müssen entsorgt werden. Doch wohin mit den munter weiter strahlenden Dingen für die nächsten tausend Jahre? Am besten weit weg. In einen Salzstollen tief in der Erde. Ob dieser so lange dem Zeug standhält und nichts raus lässt weiß man dann wenn es so weit ist. Hoffen wir das die Stäbe vorzeitig die Lust am brennen verlieren, weil keiner sie mag.

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Fünf mitreißende Geschichten, die auf wundervolle Art unseren Kindern zeigen, wie die Beziehung zu unserem Schöpfer und Herrn sein sollte. Sie sind entnommen aus dem Leben des Propheten (s) und seiner Gefährten, und alle haben eine Botschaft: Allah ist immer bei uns – Auf Allah sollen wir vertrauen – Die Anbetung Allahs wird uns mit Freude und Glück erfüllen – Es gibt nichts wertvolleres als Allah anzubeten.

 
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Die Waffenruhe wurde ausgerufen und die Bombardierungen sind vorbei. Anfangs konnte ich es nicht glauben, da ich am frühen Morgen heftigen Beschuss hörte.Ich sah viele Vertriebene, die zurückkehrten um zu sehen, was mit ihren Häusern geschehen ist. Viele Zelte wurden aufgestellt um gemeinsam zu trauern und sich gegenseitig Beileid zu bekunden. Die Menschen, die ich heute traf, waren sehr traurig und erschöpft. Ich sah viele meiner Freunde und Kollegen wieder, zu denen ich mehr als 22 Tage keinen Kontakt hatte. Wir umarmten uns als hätten wir uns Jahre nicht gesehen. Dieser Konflikt zerstörte vieles in Gaza. Häuser, Moscheen, Schulen, öffentliche Einrichtungen und Straßen sind schwer beschädigt – doch am meisten die Herzen der Menschen. Ganze Familien wurden heimgesucht. Viele Frauen sind jetzt verwitwet. Viele Männer verloren ihre Frauen und Kinder. Islamic Relief möchte jetzt besonders die Waisen, Witwen und Witwer unterstützen, damit sie ihren Lebensunterhalt verdienen und die Ernährung ihrer Familien sicherstellen können.Schätzungsweise 1.300 Menschen starben während der Angriffe.
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Ich will mich erretten von den Träumen
zu den phantastischen Räumen
so flüchte ich zu den Reimen
die Dichtung soll in mir keimen

muss wohl gestehen, dass Reime
ohne Träume
keine besonderen Bedeutungen haben
ähnelt einem Gesang eines Raben
die Träume machen uns Menschen aus
die Lehrer sagen sie bleiben raus
zu Haus
nur das Faktenwissen
ist was kann man messen
die Schule ist kein Ort für Kreativität
Ideen und aktivem Denken
So kann ich mir die Schule schenken
Manch Lehrer will mich lenken
Ich soll auf Befehl mich renken
manch Lehrer sieht wohl das lehren
wie mit dem Besen Müll zu kehren
wollen die Kreativität wegkehren
und sie nicht mehren

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Ich sitz nun in einer Runde
und bekomme Nachricht von der Kunde
ich will mich wach halten
mit schreiben und reimen

es ist nicht wegen fehlendem Interesse
ich kann es aber nicht lassen
den Kugelschreiber zu fassen
das Gedicht zusammenzuraffen

ich bin nun fit wie ein Reh
ich habe jetzt mein Tee
dank einem Bruder
es ist ein Wunder

ich bin jetzt munter
so wird der Unterricht bunter
Tee ist eine Arznei
Hilft bei Langeweile und auch Raserei

ich weiß nicht was sollt ich ohne tun
mein Schlaf ist nun verflogen
er hätte mich fast betrogen
„Schlaf“ rief der Sandmann
Mein inneres „Steh auf, Mann“
Ich lass jetzt den Stift ruhn

von E.Abdussamed

Was ist der Sinn einer roten Rose,
wenn nur noch die Symbolik
doch der Sinn verflogen ist,
wie der schöne Duft der ihn sollte umgeben
so konnte ich ihn dir nicht geben

weiß steht für Leidenschaft, Unschuld und Tod,
nicht so wie rot,
das ist doch alles Kot
es muss von innen kommen
nur das kann mich erfüllen mit Wonnen

Wir haben fürs Äußere unser inneres verloren
Sehen gut aus
mit Saus und Braus
da ich rieche dein Duft
du bist mir sympathisch
und stark charakterlich

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Das ist Poetry Slam
Ich grüße euch mit dem Salam
Ich weiß nicht was mich dazu veranlasste,
dass ich den Entschluss fasste,
in diese AG zu gehen

Vielleicht war es meine Abenteuerlust,
vielleicht auch die Sympathie zum Bruder,
was machte mir Lust,
vielleicht fand ich es toll,
wegen Baskettboll

Auch dort wir geslamt,
der Ball mit einem Bang
Mein Herz macht Peng Peng
aber die MJ-D ist kein bisschen leise,
und ich bin nicht feige

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Stellen sie diese Frage! Oder fragen sie besser: „Was kann denn ein Mensch schon leisten?“
Jeder sollte sich selbst diese Frage stellen: „Reicht denn eine Rose aus, um den Frühling herbeizuholen?“, oder „Was kann denn ein Mensch schon leisten und verändern?“
Diejenigen, die auf die Antwort neugierig sind, sollten das Leben von Muhammad (s) betrachten, der als Segen für die ganze Menschheit entsandt wurde. Er war wie eine Rose, dessen Geruch Jahrhunderte überdauerte und selbst uns erreichte. Er wird deshalb auch „die Rose von Medina“ genannt, die mitten in der Wüste aufblühte. Eine Rose, die der zu einem Dornfeld verwandelte Welt den Frühling verkündete.

Es ist klar, eine besondere Art von „Rosenspross“, war er. Denn die Offenbarung antwortete auf die Frage: „O Allah mein Erzieher, warum hast Du ausgerechnet mich auserwählt?“, wie folgt: „Denn du hast einen überwältigenden Charakter!“ Diesen Rosenspross hat Allah auserwählt. Er wurde in den Händen Gabriels, dem Offenbarungsprojekt entsprechend, erzogen. Die Offenbarung hatte für diese Rose zwei Missionen: Bekannt machen und Errichten.
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Lange Zeit habe ich die Wahrheit gesucht

Bei niemandem habe ich es gefunden…

Was ich von Leuten gehört hatte

Alles über die Wahrheit…

Klang es mir manches sehr fremd

War unidentisch mit der Wahrheit in mir.

Auch meine Seele war unzufrieden

Sehr vieles im Leben musste ich leiden.

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