Gott und Mensch

(Ein Projekt von VDM e.V.)

Der Frühling beginnt mich in sich zu hüllen,
ein seidenes Tuch, ein Hauch von Tuch..
von heller Farbe, so leicht, so sanft. Es hüllt mich in sich, betränkt mich mit sich.
Der Frühling ist jetzt.
In diesem Hauch von Leichtigkeit sehe ich nur jetzt,
ich denke nur jetzt,
verlier mich im Jetzt.
Der Frühling endet.. Wie war ich geblendet.

Sebahat

was andere denken
entspricht nur zur hälfte der wirklichkeit
gedanken sind tief und undurchsichtig
oberflächlichkeiten führen zu irritationen
leider werden wir nie von jenen ablassen
nebensächlichkeiten werden zum mittelpunkt
die wahrheit verliert seinen wert
die zeit vergeht
alles ändert sich
doch nichts geschieht.
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laufen, einfach laufen
doch überall wände
die hindern wirklich so zu laufen, wie gewollt
zu laufen, wie gewollt
wie es die eigene art zu laufen ist
wegzulaufen, zuzulaufen, hinzulaufen, zurückzulaufen, zu entlaufen, verlaufen
die Sorge entweicht nicht, verliert sich nicht, die eine Sorge früher oder später
in so hoher geschwindigkeit
in diese sackgasse zu stolpern
die ewige sackgasse zu lang um sie zu erkennen
zu kurz um in ihr leben zu können

Sebahat

Es war ein eiskalter schneebedeckter Mittag, als ich seinen Gruß berührte..

Ich hatte noch eine Weile zu laufen, bis ich in meiner warmen Studentenbude ankommen würde.
Schon der Gedanke an diesen Fußmarsch ließ mich frösteln.
Ich hatte meine halb erfrorenen Finger gerade tief in meine Jackentasche vergraben, als ich etwas Hartes an meinen Fingerspitzen spürte. Voller Neugierde griff ich danach und holte es raus..
Es war ein Dattelkern.. DER Dattelkern..

Es musste wohl Monate zurückliegen, dass ich ihn in meiner Jackentasche versteckt hatte.
Ich erinnerte mich noch ganz genau an den Tag, als ich ihn bekam.
Meine Freundin war voller erfrischender Energie aus Mekka in diese Lande zurückgekehrt.
Als kleines Mitbringsel schenkte sie jedem, der sie besuchte, unter anderem vom Zamzam, dem heiligen Wasser, und den Datteln.
Diese Datteln waren etwas Besonderes. Sie stammten von der Dattelpalme, die unser Prophet sav eingepflanzt hatte.
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Die Geschichte um Freud und Leid ist eine ganz besondere..

Sie erinnert mich immer an das Schaukeln.. Mal am Tag und Mal in der Nacht..
Am Tag ist es ein der Sonne Entgegenschaukeln.. Man wippt zuerst hin und her, setzt dann die Beine ein, gewinnt an Schwung und irgendwann schafft man es, die Wolken zu berühren.. Wenn man besonders viel Glück hat, erreicht man die Sonne.. Sie fängt an, einen zu kitzeln. Es überkommt einen ein befreiendes Lachen und man fühlt sich so frei wie ein Vogel. Am höchsten Punkt dann plötzlich möchte man herunterspringen von seinem Thron und das Fallen geniessen….

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Der Islamic Relief Mitarbeiter Hatim Schurab berichtet uns täglich von der Lage in Gaza.

Mittwoch, 07.01.2009

Heute hatten wir einige Stunden Ruhe. Für drei Stunden konnten wir Hilfsgüter verteilen ohne Angst vor Beschuss zu haben.

Ein Islamic Relief Team besuchte die Kinderklinik um die Ärzte mit medizinischen Gegenständen wie Operationsbesteck, Verbänden, Scheren und anderen Geräten auszustatten, die ständig benötigt werden. Außerdem brachten wir Seife und andere Hygieneartikel sowie Decken zu den Unterkünften der UN. Die Menschen waren froh, Entwicklungshelfer zu sehen, die ihnen Hilfsgüter bringen. Insbesondere freuten sie sich über die Decken, denn es ist sehr kalt in Gaza.

Wir besuchten auch ein Gebäude in der Nähe des Internationalen Roten Kreuzes, in dem 200 Menschen untergekommen sind.

Viele Leute fragten mich, ob ich ihnen sagen könne, wo es sicher sei. Ich konnte ihnen keine Antwort geben.

Derzeit berät unser Team, wie wir mehr Hilfsgüter nach Gaza bringen und die Dinge verteilen können.

 
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Ich finde es toll, Auto zu fahren. Warum?

Weil es mir so viel über das Leben erzählt. Fahren ist eine Angelegenheit von Herz und Verstand.

Ich habe ein lockeres Verhältnis zu meinem Fahrlehrer. Ein ganz gewitzter Mensch, der es weiss, situationsgerecht zu handeln und anzuleiten.
Er spricht und schweigt, legt manchmal Gedichte und die dümmsten Eselsbrücken ein.
Erinnert mich immer mal daran, dass ich mein Lächeln im Gesicht brauche. Bringt mich immer wieder zum Lachen. Sie -es hilft tatsächlich- es holt einen kurz vorm Absacken aus der Patsche. Ich muss sagen, er bereitet mich sehr gut auf die Prüfung vor.
Im Auto spricht mich das Leben also auf ganz besondere Art und Weise an.

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Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Wer hinter die Kulissen von STYLEISLAM® blicken möchte sollte sich hier mal reinklicken. Also Ohren gespitzt, denn hier ist das Gott und Mensch.de Audio Interview mit STYLEISLAM®- Gründer Melih Kesmen.

 
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Der Islamic Relief Mitarbeiter Hatim Schurab berichtet uns täglich von der Lage in Gaza.

Dienstag, 06.01.2009

Ein Team von Islamic Relief besuchte eine der UN Schulen, welche als Notunterkunft für Familien umgebaut wurde, die vor den Bombardierungen geflohen sind. Die Menschen, die ich dort traf befanden sich genau in der Feuerlinie und mussten ihre Häuser verlassen. Ich war überrascht, so viele Frauen und Kinder in der Schule zu sehen – und besorgt.

Unser Islamic Relief Team entschied sich, den Menschen hier Nahrungsmittel zu bringen, wir haben keine andere Wahl – egal wie gefährlich die Situation auch ist.

 
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Ich fliege mit Lichtgeschwindigkeit auf Gleisen, blicke hinunter und sehe auf dem glänzenden Stahl mein Antlitz.

Ein Blick über meine Schulter in slow motion verrät mir, dass meine mass customized Apokalypse dicht hinter mir ist.

Allein beim Aussprechen seines Namens dürste ich nach der großen Begegnung, nach der Begegnung fern von Raum und Zeit.

Malakul Maut ist derjenige, der dir ins Gesicht schaut, während er dir die Seele raubt, eigentlich nicht beraubt, weil doch Allah ihm dies erlaubt. Trotz dieser Sehnsucht habe ich Angst bekommen, welche mir die Sehnsucht hat genommen.

Also tauche ich in die Schiene ein und fliege in die Materie von Edelstein hinein. Nun frage ich mich wohin diese Schiene führt und wann Malakul Maut mich endlich berührt.

Am Ende der Schiene steht seine prachtvolle Gestalt und nichts außer Allah gibt mir in diesem Moment einen Halt.

Ein Automatismus bedingt durch meinen Lifestyle wird aktiviert und die Worte „La ilaha illallah“ werden durch meine Zunge rezitiert.

Mein Körper vibriert, vibriert und vibriert und wird von Malakul Maut endlich ins Jenseits navigiert.

Von Dschunaid Salam, 25.04.2009, 18:48:50 Uhr, Diesseits

 
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