Das Gefühl, mit dem ich am wenigsten etwas anfangen kann, ist Eifersucht.
Zu Beginn freut man sich, umsorgt zu werden. Auf irgendeine Weise wichtig für jemanden zu sein. Endlich von einer starken Person beschützt zu werden. Ist wie betäubt. Vielleicht sogar überrumpelt. Denkt, man befinde sich wie in einem Traum.
Mit der Zeit entwickelt sich das Ganze zu einem Horrorszenario.
Das Mobiltelefon wird kontrolliert, das Treffen mit Freunden eingeschränkt, hinter jeder Minute, die man zu spät von der Arbeit oder einem Arztbesuch nach Hause kommt, wird ein Seitensprung vermutet.
Durch diese ganzen Aktionen ist man dann selbst ganz verunsichert. Im Versuch, ja keinen Fehler zu machen, um nicht auf Unmut zu stoßen, scheitert man plötzlich an kleinen Dingen. Es folgt Ausrede um Ausrede bis man denn zum Schluss das Gefühl hat, die Luft zum Atmen wird einem zugeschnürt. Man gibt auf. Irgendwie gibt man sich selbst auf. Verzweifelt. Das Einzige, das einen vielleicht aus der Situation retten könnte, wäre vielleicht, sich zu Hause einzusperren. Sämtliche Kontakte zur Aussenwelt abzubrechen. Doch das ist dann meist der Schritt, der zum eigentlichen Untergang führt.
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“Klick” Mit diesem Geräusch hatte ich die Tür hinter mir zugezogen.
Ich hatte noch den Griff in der Hand, als mir einfiel, dass ich meine Schlüssel im wohlbehüteten Heim vergessen hatte..
Wie betäubt stand ich nun in unserem totenstillen Treppenhaus. Nachts um vier Uhr, mitten in der Dunkelheit vor einer verschlossenen Tür. Was sollte ich machen? Ich hatte mich selbst ausgesperrt!
Mit gemischten Gefühlen fasste ich mich an die Stirn, um mich zu besinnen.
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ich sehe augen, gesichter, türen und häuser
ich höre töne, stimmen, weinen und gelächter
mich bewegen kinder, mütter, bengel und meister
ich fühle tränen, schmerzen, erleichterung, eine bereicherung
ich renne, falle, fliege und schwimme
tauche unter
werde munter
doch was ist in deinem sinne?
reue und treue?
verstehen und bestehen?
gefühle ein gewinn?
der kampf ein krampf!
lösen und erlösen
kommen oder gehen?
doch wohin?
wo gehöre ich hin?
Von b`zi sista-e
Kürzlich begegnete ich auf dem Weg zu meiner Ärztin einem älteren Herrn, der einen gut gepflegten weißen Pudel an der Leine zog. Er gewann im Nu meine Bewunderung. Denn es ist nicht leicht, einen Hund zu dressieren. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. Ich habe nämlich auch einen ungezogenen Hund, meinen inneren Schweinehund.
Meine Mutter erzählt uns Kindern schon von klein her vom Lieblingsspruch meiner Großmutter:
“Aus dem Guten ensteht die Güte, aus dem Schlechten das Böse.”
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Es ist nicht einfach, die Sprache zu erlernen, die es einem ermöglicht, Menschen kennen zu lernen..
Vor allem bei der ganzen Vielfalt!
Als Kind folgte ich immer der türkischen Weisheit ” Eine Sprache bedeutet ein Mensch, ein Mensch eine Welt”.
Mein Wunsch war es immer, die weltgängigsten Sprachen zu erlernen, damit sich mir das Tor der Welt eröffnen konnte, in der Hoffnung, eine offenherzige Weltbürgerin zu werden.
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Was sagt man dazu?
Ein muslimischer Mann, der gefälligst seine Frau zu schlagen und zu unterdrücken hat, sie Kopftuch tragen lässt, sie zu Hause einsperrt, damit sie ihren Verpflichtungen nachgeht, nämlich Kochen, Putzen, Waschen…
Was fällt ihm ein, sollte er nicht seine Töchter zwangsverheiraten, selbst vier Frauen heiraten und in den heiligen Krieg ziehen?
Tickt er noch richtig?!
Nein, nicht doch, er ist doch keine lebendige Zeitbombe!
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alles ging den bach hinunter.. die freuden, die sehnsucht, die farben, die worte.. alles verblasste. es blieb nur eine unendliche leere. wie in einer vakuumkugel eingeschlossen, so fühlte ich mich. nichts berührte mich, noch schlimmer war, dass nichts nach außen dringen konnte.. ich sah die bilder, vergrössert, alles verkehrt.
und doch schien ich zu hause zu sein.
irgendwann stellte ich mich auf den kopf. ab dem zeitpunkt begann ich, die menschen und das leben um mich herum zu verstehen. hängende gesichter wurden zu einem lächeln. ich bildete mir ein, dass alles und jeder ein einheimischer ausserirdischer sei. und alles wurde begreiflich.. mimiken, gestiken ergänzten sich..
mit dem klaps auf meinen po mit dem gebetstisch wurde ich aus meiner einschläfernden welt geschleudert. hoch in die lüfte, nachdem ich aus der vakuumkugel hinausschleuderte. ich wirbelte wild umher bis ich einer taube begegnete..
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Einst begegnete ich einer Biene. Sehr fleissig, ja emsig am Tag.
Reich ausgestattet an Können, da ihr das Geheimnis des Honigs anvertraut.
Sie flog daher und gesellte sich zu uns her.
Bewundernd schaute ich ihr hinterher.
Flog ein Mal herum und dann machte es Bumm..
Sogar die Biene mit ihren doch so vielen Facetten ihrer Augen,
vermag es nicht, das Glasfenster als Hindernis zu beschauen..
Manch eine ging soeben sogar an ihm dahin..
Die Moral von der Geschicht:
Reich ausgetattet zu sein, reicht eben nicht..
Es ist eine Gunst, das Hindernis als solches zu erkennen,
um sich nicht daran zu verrennen..
Von b`zi sista-e
Fühlt ihr euch auch auf der Wiese der unendlichen Erfahrungen und Erkenntnisse, der vielfältigen Blumen des Wissens wie berauscht?
Kein Wunder.. Es gibt ja auch Vieles zu entdecken und viele Arten mit ihren bunten Farben zu beschauen..
Kleine und große.. Helle und dunkle.. Sprechende und riechende..
Hört ihnen gut zu und findet zur edlen Rose und hofft, sie auch entdecken zu dürfen..
Ihr werdet sie am sonderbaren Geruch erkennen..
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Alles, was einen Menschen letztendlich seine Grenzen überwinden lässt, ist ihm entgegengebrachte Güte, der er mit Güte entgegenkommt..
Deutschland und das deutsche Volk lehrte mich dieses Prinzip.
Ich habe es als Kind nie verstanden, warum Objektivität so wichtig sein sollte.
Meine Lehrer in der Schule und die Professoren an den Universitäten sprachen immer zu vom sachlichen und wissenschaftlichen Arbeiten, um zu seinem Ziel zu kommen.
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