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Gott und Mensch » Blog Archive » Ich träume von einem Fest!

Gott und Mensch

(Ein Projekt von VDM e.V.)

“Mir vergeht das Lachen” ist genau der richtige Ausdruck für das, was ich beim Gedanken an das Feiern empfinde. Die Leichtigkeit des Feierns weckt in mir den Gedanken, dass etliche Unstimmigkeiten und Grausamkeiten auf der Welt herrschen. “Diese Gelächter bedeuten nur ein stillschweigendes Weinen”, erklärt der Dichter Seyrani. Oder wie ein anderer sufistischer Dichter, an dessen Namen ich mich nicht mehr erinnern kann, sagt:” Man glaubt, dass mich meine Freude zum Tanzen bringt. Doch kreise ich abermals um mich herum und beklage mich dabei doch nur im tiefsten Inneren bei meinem Liebsten.”

Zu solch einer Zeit ist es wahrhaftig nicht leicht, einen Artikel über das Fest zu schreiben. Das Wimmern der Worte kann leider nicht durch künstliche Lacheffekte übertönt werden. Die Zeit ändert sich, aber mein Traum von jenem Fest bleibt der gleiche.

Ich träume von einem Fest: An dem wir als ganze Menschheit, mit einer aufrechten Haltung leben. An dem unsere Freude nicht im Keim erstickt wird. An dem keine Schreckensnachrichten unsere Stimmung trüben.

Ich träume von einem Fest: An dem auf dieser Erde keine Mütter und Väter ermordet und keine Heime zerstört werden. Kinder die Zuflucht nicht in Ruinen suchen oder als Waisen mit hängenden Köpfen das Fest feiern…

Ich träume von einem Fest: An dem die unterdrückten Kinder unserer Gesellschaft im Strom der Zeit nicht wie Geröll oder Geäst mitgetrieben werden, sondern dass sie den Lauf des Flusses bestimmen. An dem sie einem Fluss ähneln, der mit seinem strömenden Wasser voller Kraft gegen seine Ufer donnert und das Land um sich herum fruchtbar macht. Welche nicht Objekte, sondern Subjekte sind, deren nützlichen Werke für die Phantasie ihrer Feinde unerreichbar sind. Kinder, die so repräsentativ für ihren Glauben sind, dass sie sogar diejenigen, die sie vernichten wollen, beleben.

Ich träume von einem Fest: An dem keine grausamen Kriege auf der ganzen Welt unnötig Blut zerfliessen lassen. An dem das Wimmern der Kinder nicht den Himmel beben lässt. An dem keine Häuser zerbombt und unbelebt sind. An dem kein Erdteil von unmoralischen, gemeinen, betrügerischen, hinterhältigen, radikalen oder heimtückischen Verrätern und Tyrannen regiert wird. Ein Fest, welches die Wunden von allen benachteiligten, bedürftigen und unterdrückten Menschen zu heilen versucht, egal, welcher Religion oder Nationalität sie angehören. Ein Fest, an dem alle Kräfte und Möglichkeiten mobilisiert werden, um wie eine liebevolle und zärtliche Mutterhand Herzen und Wunden zu heilen. Ein Fest, an dem die aus dem Glauben entspringende Liebe und Güte jeden erreicht. Angefangen von den Hungernden von Afrika, den Straßenkindern von Südamerika, den Drogenabhängigen von Harlem bis zu den Mädchen von Manila, die in die Falle der Wollust getappt sind. Ein Fest, das jeden einzelnen im Stich gelassenen, unterdrückten und bedürftigen Menschen erreicht.
Ich träume von einer Gemeinschaft: die so kraftvoll und lebendig ist, sodass sie eine Bedrohung für eines ihrer Organe oder gar einer einzigen Zelle als eine Gefahr wahrnimmt, die gegen ihr ganzes Dasein gerichtet ist. Die so bewusst ist, dass sie den Schmerz, der durch einen Dornenstich im Fuß verursacht wurde, überall in sich spürt. Die ein so empfindliches Nervensystem besitzt, dass sie auf jede schädliche Situation blitzschnell reagiert.

Eine Gemeinschaft, in der jede einzelne Zelle, die diesen Körper bildet, sich seiner Rolle bewusst und zufrieden ist und einen Willen zu Tage bringt, diese Rolle am besten zu spielen. Deren Mitglieder nicht unscheinbar, einfältig und gewöhnlich sind. Die nicht danach trachten, nur ein einfaches Zahnrad einer leblosen Maschine zu sein. Die nicht passiv und mechanisch sind, sondern eher authentisch.

So authentisch, dass sie ihre Vielfältigkeit wie die einzelnen Instrumente eines Orchesters zu einem Reichtum verwandeln. Die sich nicht damit zufrieden geben, unauffällig und gewöhnlich zu sein. Die sich stets darum bemühen, ihrer Selbstverwirklichung zu Liebe die Grenzen ihrer Kapazitäten zu überwinden. Eine Gemeinschaft, die aus Persönlichkeiten besteht, die mit sich selbst, ihrem Schöpfer, ihrem Umfeld, ihrer Gesellschaft und der Umwelt im Reinen und in Harmonie leben.

Ich träume von einer Persönlichkeit: Die nicht ein Teil des Problems ist, sondern ein Teil der Lösung. Die Last abnimmt und nicht zur Last wird. Die sich selbst nicht im Fremden und Unbekannten sucht, sondern sich in sich selbst sucht und in sich selbst findet. Die im unreifen Zustand Feuer fängt, glüht und reift und somit “wird”. Die an der Hand der Unreifen festhält und nicht davor zurückscheut, sich für sie ins Feuer zu werfen, da sie das Geheimnis des „Werdens“ bereits entdeckte. Die in der Lage ist, in ihrem Wesen das Gleichgewicht zwischen ihren Gedanken, Gefühlen und Handlungen zu halten und somit die Stufe der Muwahid (standhafte ausgeglichene Persönlichkeit) zu erlangen.

Die nicht nur mit dem Auge ihres Kopfes, sondern auch mit dem Auge ihres Herzens schaut und sieht. Die die Fähigkeit zeigt, sich nicht nur mit Worten, sondern auch mit ihrer Mimik und Gestik auszudrücken. Die weiss, wo sie zu stehen und wann sie Zivilcourage zu zeigen hat. Eine Persönlichkeit, die sogar, wenn die Erde unter ihren Füßen wegzurutschen droht, ihre Haltung gegenüber Allah nicht verändert.

Ich träume von einer Persönlichkeit: die mit ihrem eigenen Kopf denkt und auf ihr eigenes Herz hört. Die in der Vielfältigkeit die Einheit findet. Die weder launisch zu ihren Freunden ist, noch vor ihren Feinden Minderwertigkeitskomplexe hat. Die eines ihrer Füße im Zentrum der Wahrheit hält und mit dem anderen durch die Welt, oder sogar durch das Universum spaziert. Dabei die verlorenen Weisheiten sucht und diese wie ein Magnet an sich zieht. Die sich von dem pessimistischen Gedanken „aus uns wird nie was“ lösen kann und auch nicht in die überhebliche Ansicht „nur aus uns wird was“ begibt. Eine Persönlichkeit, die diese beiden maßlosen Einstellungen mit einem einzigen Schlag in die Grube der überflüssigen Gedanken hineinwirft. Eine Persönlichkeit, die es sich zum Lebensgrundsatz gemacht hat, gerecht und maßvoll zu sein.

Und ich träume von einem Fest, das am Ende des jüngsten Tages stattfindet. An dem die frohe Botschaft verkündet wird: „Oh du -nur durch Allah und mit dem Paradies- zur Zufriedenheit gelangender Mensch; misch dich unter meine Diener -denn der Weg zum Paradies führt durch sie hindurch- und trete ein in mein Paradies“.

Die jetzigen Feste sind nur eine Generalprobe jenes Festes. In dem Maße, wie sie einen Hauch von “jenem Fest” besitzen, gewinnen sie an Bedeutung. Aus diesem Grund auch stammen das Wort “iyd” (Fest) und das Wort “me’ad” (jüngster Tag) von derselben Wortwurzel.

Ich wünsche allen ein gesegnetes Fest, möge es ein wahrhaftiges Fest sein.
Möge unser Leben eine bewusste Vorbereitung auf das Jenseits und das Jenseits das Fest dazu sein.

Mustafa İslamoğlu
Übersetzung durch: VDM eV.

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